Dur-Tonleiter

Olá!

 

Heute zeige ich wie man Dur-Tonleiter im ganzen Griffbrett effektiv lernen soll. Als Beispiel nehme ich die C-Dur Tonleiter (weil die Noten einfacher zu sehen sind), um alle Fingersätze herauszufinden.

 

C-Dur ist die Dur-Tonleiter, die nur Naturtöne besteht. Also, man hat dann hier keinen (Kreuz) oder b (Be). Das wäre im Vergleich mit dem Klavier, wenn man nur die weißen Tasten drückt.

Piano notes

 

 

 

 

Die Analyse dieser Intervalle zeigt uns die folgende Struktur:

Halb/Ganztonschritte

 

 

 

 

 

 

Man beschließt daher, dass die Struktur einer Dur-Skala GT  GT  HT  GT  GT  GT  HT ist (bitte auswendig merken).

Jede Note ist eine Stufe der Tonleiter. Um die Struktur besser zu erkennen, werden die Stufen mit den Nummern von 1 bis 7 dargestellt:

Number Structur

 

 

 

Auf der Gitarre fängt man auf der tiefsten Saite (6) mit dem ersten Finger der linken Hand auf dem Grundton (mit blauer Farbe gezeigt) an und sucht dann alle Noten, die in dieser Lage liegen (eine Lage besteht von vier bis sechs Bünde). Das Ergebnis ist den ersten Fingersatz:

Major S6F1_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den zweiten Fingersatz nimmt man den gleichen Grundton auf der sechsten Saite aber greift man es mit zweitem Finger jetzt, dann sucht man alle weiteren Noten in diese neue Lage. Man soll auf dem Grundton anfangen und enden, so spielt man alle Noten nach oben bis zum obersten, dann nach unten bis zum tiefsten und danach sucht man wieder den Grundton zu beenden.

Major S6F2_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

Der dritter Finger trifft keinen neuen Fingersatz, deswegen wird nie benutzt. Nächster Fingersatz fängt dann mit dem vierten Finger an.

Major S6F4_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die sechste Saite erledigt ist, muss man zu der nächsten Saite (5) gehen und wieder mit dem ersten Finger auf den Grundton einen neuen Fingersatz aussuchen.

Major S5F1_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

 

… dann weiter mit dem zweiten Finger …

Major S5F2_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

… und mit dem vierten Finger. Hier trifft man bei C-Dur die leeren Saiten.

Major S5F4_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

Der Fingersatz mit leeren Saiten wird bei jeder Tonart anders sein. Deswegen soll man es auch eine Oktave höher wieder spielen (im zwölften Bund), damit man keinen Fingersatz verpasst.

Major S5F4_B_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

Schließlich ist den letzten Fingersatz mit dem ersten Finger auf der vierten Saite (4).

Major S4F1_resize_Merielli

 

 

 

 

 

 

 

 

In Prinzip könnte man auch mit zweitem und viertem Finger auf der vierten Saite einen Fingersatz bauen, aber das wäre gleich wie die Fingersätze mit erstem und zweitem Finger der sechsten Saite. So ist die Runde ums Griffbrett jetzt komplett!

Auf dem Video zeige ich die komplette Abfolge.

Nächster Schritt wäre alle Fingersätze bei allen Tonarten üben. Das kann man in mehreren Wochen schaffen. Meine Empfehlung wäre jede Woche eine neue Tonart zu beherrschen. Benutzt man dafür die Quintenzirkel. So fängt man heute mit C-Dur an, nächste Woche macht man weiter G-Dur oder F-Dur, dann übernächste Woche D-Dur oder B-Dur und so weiter, bis die ganze Runde komplett ist.

Quintenzirkel

 

 

 

 

 

 

 

 

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Viel Erfolg beim Üben und bis zum nächsten Beitrag!

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